Entspannung ist nicht immer entspannend

Es ist nicht so einfach alleine mit sich selbst, ohne Ablenkungen, ohne Fremdbeschäftigungen, ohne Eile, ohne „Muss“ und „Soll“ zu bleiben. Zuerst geht vielen die Puste aus. Bei so einigen verstärken sich der Druck und Krankheitssymptome, genauso wie an manchen freien Tagen, wo man plötzlich mit sich nichts anfangen kann, sich in Erwartungsdruck stürzt und auf eine schnelle Erholung, Entspannung, Erleichterung, Freude und das Glück hofft. Meinen eigenen Erfahrung nach, beginnen sich in Augeblicken, wenn sich der Körper, der Geist entspannt (z.B. Urlaub, Wochenende), als erstes die Verpsannungen und Blockaden zu melden, für die man in dem gestressten Alltag keine Zeit gehabt hat. Genau solche, die man sich unbewusst „eingerichtet hat“, um in dem schnelllebigen System bestehen und überleben zu können. Solche, die eigene Unlust, eigene Wünsche und Sehsüchte unterdrücken, im Zaun halten.

Aus dem Buch “Der Mensch und seine Heilung – Das göttliche Puzzle” Seite 20