Das Leben als Labyrinth

Das Leben könnte man als ein Labyrinth betrachten, das bestimmte Gesetzmäßigkeiten und Einrichtungen zu haben scheint. Es sind die unzähligen, miteinander verflochtenen Wege, die uns einmal weit vom Ziel, einmal ganz nah an ihm führen, um nächstes Mal wieder im Nirgendwo zu enden. Es gibt Kreuzungen, wo man glaubt sich für einen Weg, eine bestimmte Richtung entscheiden zu müssen. Es gibt Raststätten, wo man sich stärken, entspannen, ausruhen, aber auch vergessen kann. Es gibt Ablenkungen der verschiedensten Formen, bestens für die Bedürfnisse von jedem von uns angepasst. Es gibt Hindernisse und Hürden, die man scheinbar überwinden, überspringen, durchqueren soll. Es gibt Gegenden, die voll im dichten Nebel stehen und wiederum solche, die uns mit grellem Licht blenden. Es gibt Schlammpfützen und Lacken, es gibt Regen, Blitz und Donner, sowie auch Sonnenschein. Und es gibt Botschaften, offensichtliche oder versteckte Botschaften, mehr oder weniger kodierte Wegweiser, auf die man zuerst aufmerksam werden muss und ihre Sprache erlernen kann.

Aus dem Buch “Der Mensch und seine Heilung – Das göttliche Puzzle” Seite 43