Sinnsuche

Eines haben wir wahrscheinlich alle gemeinsam – die Sehnsucht nach wahrer Liebe und nach uns selbst. Irgendwo tief in unserem Inneren ahnen – wissen, bzw. hoffen wir, dass das, was wir zu sein scheinen, was wir von uns selbst wahrnehmen, was andere oder wir selbst für uns halten, nicht alles ist – oder nicht alles sein kann. Oft erinnern wir uns mit Wehmut an unbekümmerte, selbstvergessene Augenblicke aus der Kindheit, Momente, in denen zwischen uns und der Welt keine Grenzen waren. Momente, in denen uns das ganze Universum zu Füßen lag, ohne dass wir uns bedroht fühlten. Neugier, Faszination, Forschergeist, unbändige Begeisterung, Freude, Ausgelassenheit, Offenheit, Kreativität … wo ist es alles hin? Wo ist es geblieben? Gehört es wirklich nur in den Kindergarten, bei manchen sogar noch in eine Zeit davor? Ist es das Gesetz des Erwachsenwerdens, das Gesetz des Menschseins, dass man nur mehr Ernsthaftigkeit, Sorge, Eile und Trübsal blasen muss?

Aus dem Buch “Der Mensch und seine Heilung – Das göttliche Puzzle” Seite 47