1 vor 12 – „ES“ reicht

Wir speichern Traumen, Kränkungen, Frust in uns, heben es in der Hoffnung auf, eines Tages eine Lösung, eine Antwort auf das „Warum?“ zu  finden, bis eine Zeit kommt, wo das „Fass“ übervoll wird, kein einziges Tröpfchen mehr aufgenommen werden kann. Wir sind müde, ausgelaugt, wollen nicht mehr. Das nächste Tröpfchen bringt das Gefäß zum Überlaufen, zum Explodieren – man kann es nicht mehr kontrollieren – man kann es nicht mehr…

Fühlt man so wie man denkt?

… Du hast es gerade gesagt – Unsicherheit und Zweifel fühlst du dann, wenn du denkst … ansonsten wärst du wahrscheinlich zufrieden. Kann das sein? Wahrscheinlich … Okay, genug mit der Quälerei. Was ich damit sagen oder zeigen wollte, ist, dass sich Fühlen und Denken bei den Menschen ununterbrochen miteinander vermischen und voneinander abhängig sind. Man kann auch sagen, so wie du denkst, so fühlst du dich, obwohl es nicht…

Kampf gegen Windmühlen

Die ganze große Welt verändern zu wollen scheint doch einer die menschlichen Kräfte und Möglichkeiten übersteigenden Sisyphusarbeit, einem Kampf gegen Windmühlen zu gleichen. Die ganze Anstrengung und Mühe scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt zu sein. Eine bewusste Ausrichtung auf das Wesentliche, eine winzige Blickrichtungsverschiebung, eine bewusstere Sprache kann uns die ganze Problematik entschleiern und in einem klärenden Licht erstrahlen lassen. Aus dem Buch „Erwachen im MenschSein – Das Experiment“…

Stillstand kann bedeuten dass Du vor Ort bist

Erst im Vertrauen, in der Aufmerksamkeit und der optimalen Geschwindigkeit (und das kann auch zeitweise Stehen oder „Still-Stand“ bedeuten) ist es möglich, das, WAS NICHT WAHR IST bzw. sich nicht wahrhaftig anfühlt, zu erkennen. Aus dieser Sicht der Dinge könnte man sich darin üben, sich einzubremsen, sich nicht automatisch von der Hetzjagd antreiben zu lassen und wenn notwendig, sogar stehen zu bleiben, um sich umzuschauen; die Augen, die kaum mehr…

Das Erwachen und die Polarität

In einer Phase ihres Erwachens lernen bestimmte Gruppen von Menschen, dass Kontrolle ein Machtinstrument ist. Sie verschließen trotz ihres spirituellen Strebens und Glaubens an die göttlichen Gesetze die Kontrolle in der Schublade der „bösen“ Dinge, so als gäbe es im Göttlichen irgendetwas, was Sinn hätte irgendwo eingesperrt, ausgeschlossen, verurteilt oder von anderen ferngehalten zu werden. Dass diese Menschen erst im langsamen Prozess des Erwachens sind, kann man gerade an diesem…