1 vor 12 – „ES“ reicht

Wir speichern Traumen, Kränkungen, Frust in uns, heben es in der Hoffnung auf, eines Tages eine Lösung, eine Antwort auf das „Warum?“ zu  finden, bis eine Zeit kommt, wo das „Fass“ übervoll wird, kein einziges Tröpfchen mehr aufgenommen werden kann. Wir sind müde, ausgelaugt, wollen nicht mehr. Das nächste Tröpfchen bringt das Gefäß zum Überlaufen, zum Explodieren – man kann es nicht mehr kontrollieren – man kann es nicht mehr…

Kampf gegen Windmühlen

Die ganze große Welt verändern zu wollen scheint doch einer die menschlichen Kräfte und Möglichkeiten übersteigenden Sisyphusarbeit, einem Kampf gegen Windmühlen zu gleichen. Die ganze Anstrengung und Mühe scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt zu sein. Eine bewusste Ausrichtung auf das Wesentliche, eine winzige Blickrichtungsverschiebung, eine bewusstere Sprache kann uns die ganze Problematik entschleiern und in einem klärenden Licht erstrahlen lassen. Aus dem Buch „Erwachen im MenschSein – Das Experiment“…

Müssen wir dickhäutig werden?

Meiner Meinung nach lernt der Mensch mit der Zeit seinen Schmerz auszuschalten, ihn irgendwo hin zu verschieben, wo er nicht lästig ist, in eine Körperecke einzusperren, auf die er glatt verzichten kann, die er nicht so dringend für seinen JOB, sein Funktionieren braucht. Ein Mensch ist fähig, sich einen richtigen Panzer, eine Elefantenhaut zuzulegen, um sich selbst vor dem eigenen und dem Schmerz der anderen zu schützen, unempfindlich zu machen.…

Die Welt in sich entdecken

Die bewusste Verschiebung von der weiten, großen Welt zu der EIGENEN „kleinen“ Welt, der Welt der EIGENEN Gedanken und Emotionen, der Welt des EIGENEN Handelns und Tuns, der Welt der EIGENEN inneren Impulse, der EIGENEN Herzenswünsche und die Konzentration auf den sehnlichen Wunsch, die EIGENE WELT verbessern und verschönern zu wollen