BewusstseinsCoaching 1

Textauszüge aus dem Buch BewusstseinsCoaching 1 - Das menschliche Paradoxon zum Probelesen, Nachsinnen und BewusstseinsTransformation

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    Der Entscheidungsschritt

    Der Mensch muss zuerst einen Entscheidungsschritt machen, sozusagen blind das Risiko eingehen und die besagte Entscheidung treffen. Wenn dieser Schritt getan ist, öffnen sich die passenden Tore und dem Menschen fließt auf einmal all das zu, worauf er mit seinem Schritt zugegangen ist. Wäre dem nicht so, würde sich dem Menschen seine Illusion bestätigen, dass er einen falschen Schritt (falsch gibt es ja nur auf der Bühne) machen kann, dass er daneben treten und sogar rückwärtslaufen kann. Der Mensch braucht es, die Erfahrung selbst zu machen. Kein vermitteltes, fremdes Wissen – auch wenn es sich um das göttliche handeln sollte – ersetzt diese Eigenerfahrung. Dabei gibt es keine Ausnahme. Egal…

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    Bewusste Erfahrungen & die Zeitillusion

    Hinter einer bewussten oder halbbewussten Erfahrung aus dem Vertrauen heraus stecken viele Jahre – wie ihr sagt – harter Arbeit. Überzeugung, Glauben, Vertrauen und Wissen erschafft man nicht durch Worte. Sich einfach zu sagen, ich vertraue der göttlichen Führung, heißt nicht viel. Es ist ein guter Anfang, aber man muss es spüren, man muss es leben, man muss es sein. Ich habe schon einmal etwas Wichtiges gesagt – die Absicht ist das was zählt. Zerbrecht euch nicht den Kopf darüber, wie ihr dazu kommt, das Vertrauen zu leben und es zu sein. Habt einfach nur die Absicht, es zu leben, alles andere passiert für euch in eurem Tempo, auf eure…

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    Wenn uns unsere Zukunftsträume Kopfschmerzen bereiten

    Also, zurück zu deinem Kopfschmerz, besser gesagt zum Druck im Kopf. Wie du dir mittlerweile schon denken kannst, hat diesen Druck die Illusion der Zeit verursacht, in die du dich durch die Beschäftigung mit deinem Projekt verschoben hast. Du hast dich auf eine Ebene verschoben, wo alles in Zeit abläuft. Durch das Fragedenken, wie sich deine Vision wohl in der Zukunft entwickeln, was aus ihr werden wird, hast du dich mit Informationen/Energien verbunden, von denen du dir vorstellen konntest, dass sie in der Zukunft zum Tragen kommen werden. Und jetzt aufpassen – nun wird es ein wenig kompliziert … Basierend worauf bitteschön, hast du dir vorstellen können, was in der…

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    Fühlt man so wie man denkt?

    … Du hast es gerade gesagt – Unsicherheit und Zweifel fühlst du dann, wenn du denkst … ansonsten wärst du wahrscheinlich zufrieden. Kann das sein? Wahrscheinlich … Okay, genug mit der Quälerei. Was ich damit sagen oder zeigen wollte, ist, dass sich Fühlen und Denken bei den Menschen ununterbrochen miteinander vermischen und voneinander abhängig sind. Man kann auch sagen, so wie du denkst, so fühlst du dich, obwohl es nicht ganz wahr ist. Du hast gerade gesehen, dass, wenn man seinen eigenen Gefühlen gegenüber aufmerksamer wird und sich von den Gedanken nicht verführen lässt, unter dem Ganzen einigermaßen stabile Gefühle sind – in deinem Fall heute Zufriedenheit und Ruhe. Man…

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    Sprache des Körpers

    Der Körper ist unter anderem ein symbolisches Werkzeug, dessen Aufgabe ist es, Informationen zu liefern bzw. sie so zu übersetzen, dass der jeweilige Mensch sie verstehen kann. Wie könnte man es sich noch besser vorstellen? Wenn beispielsweise ein Mensch eher die Sprache des Schmerzes und der Krankheit versteht, wird der Körper mit ihm höchstwahrscheinlich auch auf dieser Ebene kommunizieren. Das heißt nicht, dass der Mensch zwangsläufig Schmerzen haben und krank sein muss. Oh nein! Er kann kerngesund und schmerzfrei sein, solange er sich auf seinem Weg befindet, solange er das tut und denkt, was seins ist. Mit der Schmerzlosigkeit und Gesundheit signalisiert ihm der Körper, dass eigentlich alles im grünen…

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    Enthaltsamkeit & Spiritualität

    Gerade die Spiritualität hat es sich hier besonders einfach gemacht: das Thema wurde früher einfach als unbrauchbar und lästig abgehakt. Die Wahrheit ist eher, dass auch die spirituellen Bemühungen hier an eine Grenze, an eine Wand gestoßen sind und nicht weitergewusst haben. Man fühlte sich ohnmächtig, fand keine Antworten und wusste zugleich, dass einem da auch noch andere Themen im Nacken sitzen, die man doch irgendwie leichter angehen konnte. Also, warum nicht die Sexualität verbannen, damit sie bei den anderen Bemühungen (wie z.B. Erleuchtung) nicht stört und erst dann wieder darauf zurückkommen, wenn man klüger geworden ist. Das Problem ist die Behauptung: „Sexualität ist für die Spiritualität nicht gut.“ Klar…

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    Wenn man nicht muss kann man alles!

    Es geht grundsätzlich darum, sich von so einem scheinbaren „Misserfolg“ nicht einschüchtern und entmutigen zu lassen und schon überhaupt nicht zu denken, dass man etwas falsch gemacht oder versagt hat. Erwarte nicht viel von Ratschlägen und vor allem erwarte nicht, dass du sofort, nachdem du erkannt hast, worum es geht, lernst, ganz locker mit dem Thema umzugehen oder dass ein Problem augenblicklich seine Wirksamkeit verliert. Wir befinden uns in einem Jahrhundert, wo sich alle menschlichen Erfahrungen aus allen Zeiten verdichten, was bedeutet, dass viele von ihnen auf einmal wirken. Dadurch entsteht ein enormer Druck. Haben die Menschen in vergangenen Zeiten ihr ganzes Leben an einem Thema gearbeitet, so ist es heutzutage ganz anders.…

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    Wohin mit dem Ärger?

    Menschen können wütend, traurig werden und sogar aus Gewohnheit leiden. Einfach weil es sich in bestimmten Situationen so gehört, man hat es von Kindheit an so gelernt. In verschiedenen Ländern gehört es zur Tagesordnung, sich über die Umstände, das System, das Regime, die Versorgung, zu ärgern. Man glaubt an einen „berechtigten” Zorn und daran, sich zumindest so ein wenig Freiheit zu verschaffen. Man hat dabei nicht bedacht, dass gerade solche Dinge wie Wut und Ärger, dass gerade sie es sind, die einen endgültig unfrei machen. Es bleibt jedem überlassen, ob er sich frei oder unfrei fühlen will, ob er sich ärgern oder nicht ärgern will. Ganz besonders, wenn es um das…

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    Träume – Teil 1

    Die Träume haben es manchmal so an sich. Sie können uns beflügeln, aber sie können uns auch an den Rand eines tiefen Abgrundes bringen, um uns dabei zu helfen zu erkennen, was sich so anbahnt, bevor es “zu spät ist”. Sie sind – genauso wie alles andere – führende, aber auch verleitende Symbole unseres gespaltenen und ungespaltenen Selbst. Die Qualität der Träume ist es, die uns verrät, aus welcher Ecke die Botschaft kommt. Es kann sich um einen WAHRHAFTIGEN Impuls handeln oder es wird “nur” der Grad der Verwirrung, die gerade unter der Oberfläche herrscht, aufgezeigt. Deswegen ist es sehr schwierig, wenn manche Menschen jeden einzelnen Traum zu zerpflücken und…