Was berührt unser Herz?

Überlassen wir unsere freien Stunden lieber dem Fernseher? Statt in unser Herz starren wir täglich in die Kiste – damit sie uns unterhält, uns ein Gefühl vermittelt, gibt. Wir hoffen auf ein gutes Programm. Irgendwas Besonderes, was für einen Augenblick unser Herz berührt, unseren Geist bewegt. Es dürfte keine leere Minute sein, kein Augenblick unbeschäftigter Pause – nur nicht allein mit sich selbst sein, ohne dass irgendetwas Fremdes die eigene…

Entspannung ist nicht immer entspannend

Es ist nicht so einfach alleine mit sich selbst, ohne Ablenkungen, ohne Fremdbeschäftigungen, ohne Eile, ohne “Muss” und “Soll” zu bleiben. Zuerst geht vielen die Puste aus. Bei so einigen verstärken sich der Druck und Krankheitssymptome, genauso wie an manchen freien Tagen, wo man plötzlich mit sich nichts anfangen kann, sich in Erwartungsdruck stürzt und auf eine schnelle Erholung, Entspannung, Erleichterung, Freude und das Glück hofft. Meinen eigenen Erfahrung nach,…

Wenn wir nicht wissen wie uns geschieht

Es müssen scheinbar unerwartete Dinge geschehen, die wir uns augenblicklich nicht erklären können. Das Ziel solcher Momente scheint zu sein, unser eingefahrenes Denken zu durchbrechen, unsere Vorstellungen aus der Bahn zu werfen, den erstarrten Blick zu verschieben, um unserem Geist eine neue Ausrichtung zu geben. Unsere Angst, unsere Schuldgefühle, emotionale und mentale Programme, die in uns, unseren Zellen gespeichert sind, scheinen uns daran zu hindern, die reichende, helfende Hand hinter…

Geistige Müdigkeit

Im Geiste ist alles möglich! So ist es auch möglich, sich an einen ruhigen Ort zu verschieben, an einen Ort, wo die idealen Bedingungen herrschen, um sich zu regenerieren und wieder Abstand zu dieser, mit vielen sich wiederholenden, sich multiplizierenden „Unnötigkeiten“ überfluteten Welt zu gewinnen. Aber der Geist ist oft müde. Wie geht das? Wieso kann der Geist müde sein? Wie schon bemerkt, es ist eine andere Müdigkeit als die körperliche. Es…

Kraft und Ohnmacht

Klara schreibt in ihr Tagebuch: Immer, wenn es einem von uns schlecht geht, scheint noch irgendetwas zusätzlich zu geschehen, das die Schmerzgrenze des scheinbar Erträglichen noch weiter ausdehnt. Eine Grenze, vor der ich schon von vornherein in meinen Gedanken panische Angst habe. Alles scheint in mir überzeugt zu sein: noch ein Stück, noch ein wenig, noch ein Schritt zum Abgrund und die Welt bricht zusammen, alles wird vorbei sein. Meine…

Krankheit als die Wahl des Geistes?

  Ich denke, die Krankheit ist eine Wahl, eine Entscheidung. Die Krankheit ist die Wahl des Geistes, sich in der getrennten, farblosen, aussichtslosen Welt der gleichen, unerkennbaren, miteinander konkurrierenden, für einen besseren, besonderen, auserwählten Platz kämpfenden Teile zu sehen. Besser, größer, bedeutender, kräftiger, wissender, sichtbarer als die anderen werden zu wollen oder zu müssen, statt zu entdecken und anzunehmen was man bereits ist, ist die verwirrte Ausrichtung des gekränkten, verletzten,…